THE PURPLE VIDEO von Halina Kliem

Wir freuen uns sehr, dass der von der Stiftung geförderte experimentelle Kurzfilm „The Purple Video“, 2022 erneut ausgestrahlt sowie gestreamt wurde: So wurde er auf „BronxNet Community Television“ im Rahmen des „Women History Month 2022“ ausgestrahlt und zusätzlich am selben Tag auf „BronxNet“ auch weltweit gestreamt. Beides, “Bronx TV” und “Bronx NET” wird vom “New York City Department of Cultural Affairs“ unterstützt.

2020/2021 wurde der Kurzfilm der Berliner Film-Künstlerin Halina Kliem bereits auf dem „Florida Film Festival“, dem „Brooklyn Film Festival“, dem „London Short Film Festival“ und dem „San Francisco International Festival of Short Film“ gezeigt.

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Berlin-Aufenthalt für Grossmont Student*innen

Joseph Morales mit seinem ALSTOM-Betreuer Marcel Kippel

Da nach 2020 auch im Sommer 2021 das alljährliche Grossmont-Projekt corona-bedingt ausfallen musste, gelang es immerhin im Winter 2021/2022 dem Studenten Joseph Morales dieses Stipendium, das aus 2 Wochen Sprachschule und 2 Wochen Praktikum, mit Unterbringung bei einer Gastfamilie besteht, zu ermöglichen. ALSTOM in Berlin/Hennigsdorf ermöglichte ihm ihrerseits ein hervorragend betreutes Praktikum, mit Einblicken in die Produktion, Planung und Entwicklung. Vor allem anhand der Zugentwicklung für Stockholm konnte Joseph die Bedeutung seines Studienfaches (Maschinenbau) in der Praxis erleben.

Literarische Übersetzung „Seismografie des Fragens“

Von Berlin in die Welt – so lautet der Kerngedanke dieses Vorhabens: Weil der Autor, seit 35 Jahren Bürger Berlins, von hier aus zu seinen Gesprächen aufgebrochen ist; weil seine Tätigkeit hier wie in den USA gefördert wurde und weil diese durch eine Übersetzung der „Seismografie“ auch über den deutschen Sprachraum hinaus einem internationalen, sprich amerikanischen Publikum zugänglich gemacht werden kann.

2. bis 10. Oktober 2021 – Welcome Home Programm

Stiftungsprojekt in Kooperation mit der „Berlin U.S. Military Veterans Association“ (BUSMVA)
Nachdem das Programm im letzten Jahr leider wegen der Pandemie abgesagt werden musste, war es uns in diesem Jahr eine besondere Ehre und Freude, so wunderbare Menschen wieder in Berlin begrüßen zu dürfen. An erster Stelle möchten wir uns bei unserem Programmpartner, der BUSMVA, für die hervorragende Zusammenarbeit bedanken!
11 ehemalige amerikanische Militärangehörige, die zwischen 1945 und 1994 in Berlin gedient haben, kamen zurück und erlebten innerhalb einer Woche, wie sich Berlin verändert hat. Sie besuchten ihre ehemaligen Wirkungsstätten und diskutierten an Berliner Schulen mit Schülerinnen und Schülern. Dieses Programm wird bereits seit 2008 organisiert.

Die 2021 Delegation besucht die East Side Gallery. © Privat (Checkpoint Charlie Stiftung)

Meryl Meisler | New York Paradise Lost

…war der Titel der Ausstellung in der Fotogalerie Friedrichshain, die glücklicherweise trotz Corona vom 15. Oktober – 26. November 2021 stattfinden konnte. Die Fotogalerie Friedrichshain präsentierte die erste europäische Einzelausstellung von Meryl Meisler. Die New Yorker Fotografin und langjährige Kunstlehrerin in Bushwick, Brooklyn, reiste anlässlich ihres 70. Geburtstags dank Unterstützung der Checkpoint Charlie Stiftung erstmals nach Berlin. Ihr Werk aus den 1970er und 1980er Jahren zeichnet einen scharfen Kontrast zwischen den schwierigen sozialen Bedingungen auf den Straßen von Brooklyn und dem glamourösen, exzessiven Nachtleben der Disco-Era. Das Bildmaterial wurde ausgewählt aus Meisler’s drei Fotobüchern “A Tale of Two Cities: Disco Era Bushwick”, „Purgatory & Paradise: SASSY ’70s Suburbia & The City” und “New York PARADISE LOST: Bushwick Era Disco”. Das Rahmenprogramm umfasste einen drei Tage Workshop für Jugendliche der Kurt-Schwitters-Schule mit anschließender Präsentation in der Fotogalerie sowie ein öffentliches Podiumsgespräch mit Berliner Kunstlehrer*innen und Kulturschaffenden.

Berlin Symposium in Ohio

Das vom Ohio University Contemporary History Institute initiierte und von der Checkpoint Charlie Foundation unterstützte Symposium: „Berlin und der Kalte Kriegfand am 1. und 2. Oktober 2021 als virtuelles internationales Symposium statt. Organisiert wurde das Symposium von Dr. Seth Givens und Dr. Ingo Trauschweizer, die einige der führenden diplomatischen, militärischen und politischen Historiker des Kalten Krieges zusammenbrachten.

Das Programm zum Nachlesen:

International symposium will probe Berlin and Cold War, impact on history and import for the future (ohio.edu)

 

Global Youth Ambassadors Program 2021

Die Checkpoint Charlie Stiftung förderte dieses Jahr zum zweiten Mal das „Global Youth Ambassador Program (GYAP)“, das sich dezidiert an High School Schüler*innen aus eher benachteiligten Schichten wendet. An dem einmonatigen Sommerprogramm, genannt “Atlanta – Germany: Peer Exchange Program“, nahmen 25 High School Schüler*innen teil. Die anhaltenden internationalen Reisebeschränkungen aufgrund der COVID-19 Pandemie hatten GYAP dazu gezwungen, das Programm online und virtuell umzusetzen. Ein Teil des Programmes bestand aus täglichem Deutschunterricht einer Sprachenschule in Berlin. Neben dieser Vermittlung der Grundkenntnisse der deutschen Sprache in digitalen Sprachkursen, ging es aber ebenso um die Verbesserung des kulturellen Verständnisses von Deutschland, so dass amerikanische Studenten die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der amerikanischen und deutschen Kultur erkennen können. Dafür konnte die Stiftung drei besondere und sehr unterschiedliche Referent*innen gewinnen, die jeweils aus ihrer Perspektive und Erfahrung Einblick in die deutsche Wirklichkeit gaben und den Fragen der Schüler im Anschluss zur Verfügung zu standen, bevor diese dann untereinander das Thema diskutieren.

Unsere Kuratoriumsvorsitzernde Sawsan Chebli sprach zu dem Thema:

Bürgerschaftliches Engagement als integraler Bestandteil einer funktionierenden Integration.

Die Künstlerin, Aktivistin, und Gründerin von „Politaoke“ sowie von „Artists Without a Cause“ Diane Acre sprach zu dem Thema:

Die versuchte Auslöschung des Wortes Rasse in Deutschland und die Angstmacherei der USA vor der kritischen Rassentheorie: Der Kampf um Gleichheit, wenn die Sprache zur Waffe wird.

Marc Holland-Cunz und Niloufar Shabanpour, von dem Projekt „Withwingsandroots“, das ebenfalls von der Checkpoint Charlie Stiftung unterstützt wird, sprachen zu dem Thema:

Transatlantische Vergleiche der Rassenungerechtigkeit in Deutschland, Südafrika und den Vereinigten Staaten

 

 

2020 Edited

„2020 Edited“ ist ein gemeinsames Fotoprojekt der Berliner Ostkreuzschule für Fotografie (OKS) und des International Center of Photography (ICP) mit Sitz in New York City. Die Druckkosten der herausragenden Arbeiten wurden teilweise von der Checkpoint Charlie Stiftung finanziert. Zehn Fotografen jeder Institution haben individuelle Geschichten aus dem Jahr 2020 geschaffen, die ihre ganz eigenen Erfahrungen und Eindrücke in verschiedenen Teilen der Welt widerspiegeln. Es ist das zehnte Jahr der Zusammenarbeit der Institutionen unter dem Titel „New York Edited“, initiiert von Nadja Masri. Aufgrund der besonderen Umstände inmitten der Pandemie ist das diesjährige Projekt insofern anders, als dass die Fotografen Momente während ihrer Zeit zu Hause und außerhalb ihrer Schulen festhielten. Zum ersten Mal sind Fotografen aus beiden Schulen vertreten; die Auswahl und Bearbeitung erfolgte durch Redakteure von OKS in Berlin. Wir möchten alle dazu ermutigen, sich die Fotos und das Video auf der Projektwebsite 2020edited.com anzuschauen. Mehr über die Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin erfahren Sie auf deren Facebook-Seite:
https://de-de.facebook.com/Ostkreuzschule.

Projektanträge

Die nächsten Vorstandssitzungen werden im Juni 2026 und Ende August 2026 stattfinden. Bitte reichen Sie Ihre Anträge für die Vorstandssitzung im August bis spätestens 14. August ein.

Playland USA

This past weekend’s virtual film festival for the month of April hosted by New Filmmakers Los Angeles featured a screening of Benjamin Schindler’s experimental documentary “Playland USA” and a Q&A session with the German director. The documentary will also serve as the basis for discussion at the upcoming symposium “Welcome to our World” initiated by Benjamin Schindler and aided by the Checkpoint Charlie Foundation. Our intern Jens Evers was there online. Here are his impressions.
“Playland USA” presents American history along the lines of fact and fiction, as well as stage and real life. These lines are increasingly blurred and reenactment, imagination and reality become intertwined.
The documentary was filmed at a variety of sites. These are often sites of re-presentation or reenactment of history. The colors, effects and transitions are what characterizes the film that evolves around key events such as the first settlement, the declaration of Independence and the first landing on the moon. Recurring themes are expansion, progress, hope, ‘The American Dream’ and values. ‘Playland USA’ exclusively makes use of footage shot by Schindler and his team in 2012, and, in most parts, in 2017 during an eight-week travel through the United States. Benjamin Schindler wanted the film to reflect the movie world and American popular culture and how people live in their own world – a sort of dream world. The background for the development of the script, he told the audience, was the question of how the United States turned into a movie nation and a place of illusion and myth. The goal for him and his team was to create a documentary that would slowly drift away from reality. The filmmaker interviewed numerous people who shared their very own perspective on life and reality. The viewer, however, is confronted with these worldviews without commentary or filter. Schindler wanted to give his audience a chance to interpret and evaluate without guidance and contextualization, he explained.
While it is the experimental and alternative style that makes “Playland USA” so intriguing, it is also what made acquiring funds quite difficult for the team. Schindler stressed the difficulties of finding support for an experimental film that defies genre categorizations. Nonetheless, German public broadcasting would eventually fund the project that, in total, took seven years of planning, filming and editing until its first screening. Schindler emphasized the importance of seeing the world through “cinematic glasses” as the foundation of working on a project like this.

Source: https://www.facebook.com/playlandusafilm/photos/pb.484902672279771.-2207520000../944598872976813/?type=3&theater

Source picture 2 (cat mascot): https://www.facebook.com/kinogermanynow/photos/gm.197579598805931/3960630527314080