We have a dream – Zivilcourage und transatlantische Werte
Demokratie betrifft nicht nur eine bestimmte Altersgruppe, sondern alle Bürgerinnen und Bürger eines Landes. Es ist wichtig, dass Menschen aller Altersgruppen die Möglichkeit haben, sich aktiv an demokratischen Prozessen zu beteiligen und ihr Verständnis von Demokratie zu erweitern.
Das Forum Demokratie hat 24 SchülerInnen mit verschiedenen kulturellen und sozialen Hintergründen aus vier Schulen die Chance gegeben, sich mit den Themen Zivilrechte, Demokratiebildung und politische Teilhabe im thematischen Rahmen der Amerikanischen Bürgerrechtsbewegung auseinanderzusetzen. Neue Freundschaften, Freude auf das erste Mal wählen dürfen und viele neue Erkenntnisse sind das Ergebnis des erfolgreichen, drei Tage langen Workshops.

Team der Humboldt-Universität nimmt an den International Rounds des Jessup Moot Courts teil
Anfang April 2023 nahm das Jessup-Team der Humboldt-Universität an den internationalen Rounds der Philip C. Jessup Moot Court Competiotion in Washington D.C. teil.
Nach spannenden Vorrunden, in denen die deutschen Vizemeisterinnen Clara Schweinbach, Elisa Arslan, Mia Hanebeck und Judith Scherer gegen Teams aus Panama, Kosovo, Indien und Sierra Leone antraten, verpasste das Humboldt-Team knapp den Einzug in die Advanced Rounds. Allerdings konnten Judith Scherer und Elisa Arslan einen großartigen Erfolg verbuchen: Unter den mehr als 500 Teilnehmer*innen belegten sie die Plätze 13 und 20 im Best-Oralist-Ranking.
Wir danken der Checkpoint Charlie Stiftung für Ihre großzügige Unterstützung.
Die Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition ist der renommierteste, älteste, und mit Teilnehmern von über 800 Universitäten auch größte Moot Court der Welt. Die Teilnehmer simulieren einen fiktiven völkerrechtlichen Fall vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Er begann im Jahr 1960 als interner Moot Court an der Harvard University und wird seit seiner Öffnung für weitere Teams jährlich von der International Law Students Association (ILSA) in Washington, D.C. ausgerichtet. In Deutschland findet jährlich an wechselnden Universitäten ein Vorentscheid zur Auswahl der deutschen Vertreter statt.
In dem diesjährigen Fall ging es um Friedensverträge, Kriegs- und Sanktionsrecht und internationales Umweltrecht.
Dieses Jahr konnte das Team der Humboldt-Universität den zweiten Platz bei der Nationalausscheidung des 2023 Jessup Moot Court Competition gewinnen und sich damit für die Weltmeisterschaft in Washington D.C. qualifizieren. Das diesjährige Team bestand aus Clara Schweinbach, Elisa Arslan, Judith Scherer und Mia Hanebeck und wurde von Anton Kamke, Jasper Kamradt, Nitya Grosser und Simon Ruhland betreut. Nachdem Mitte Januar 2023 nach Monaten harter Arbeit die Schriftsätze abgegeben wurden, konnten sich die Studentinnen vom 01. bis zum 04. März 2023 in den mündlichen Verhandlungen gegen Teams aus ganz Deutschland durchsetzen. Der diesjährige Moot Court wurde von der Hertie School Berlin ausgetragen. Nach gewonnen Matches in den Vorrunden, im Viertel-, sowie im Halbfinale traf das Team im Finale im Kammergericht Berlin auf die Bucerius Law School und musste sich knapp geschlagen geben. Judith Scherer wurde als „Best Oralist“ des Wettbewerbs ausgezeichnet und konnte gemeinsam mit Elisa Arslan den Preis für die „Best Overall Performance Respondent“ gewinnen.M
April 2023 – Veröffentlichung Fotobuch 2022 Edited
Das Fotobuch 2022 Edited ist ein Werk der Bildredaktionsklasse 2022/2023 der Ostkreuzschule für Fotografie in Partnerschaft mit dem International Center of Photography in New York City. Die Checkpoint Charlie Stiftung hat anteilig zu den Druckkosten des Buches beigesteuert.
LINK ZUR WEBSITE DES OKS LAB: Abschlussfeier der Bildredaktionsklasse 2022/23 | OKS-lab (ostkreuzschule.de)
07. bis 11. März 2023 – PHS-German American Partnership Program Trip
Die Schüler*innengruppe der Plattsburg High School, NY, war begeistert von ihrer Reise nach Berlin, gefördert von der CCS. Das beeindruckendste Erlebnis war für sie das Holocaust Museum; die emotionale Begegnung mit der Geschichte halten sie für sehr wichtig.
Die Berliner Mauer zu sehen ermöglichte ihnen ein besseres Verständnis der Teilung Deutschlands und die Kunst, die dort zu sehen ist gewann dadurch an Bedeutung.
Alles in allem war die Reise nach Berlin ein gewinnbringendes Erlebnis, das die Horizonte der amerikanischen Schüler*innen erweiterte.
18. bis 31. 2022 Dezember – Theateraufführung: Als die Schokolade vom Himmel fiel
Berlin 1949. Gerdas Bruder hat Geburtstag. Doch in Zeiten der Blockade ist ein Geburtstagskuchen eine große Herausforderung. Nirgendswo gibt es Eier. Die Hühner in den zerbombten Häusern der Nachbarn legen schon lange keine mehr. Was tun? Die Theaterbesucher begleiten Gerda auf ihrem Weg durch das Nachkriegsberlin zur Zeit der Luftbrücke. Ein Schwarzhändler bietet ihr schließlich zwei Eier gegen Schokolade an. Aber woher soll die Süßigkeit kommen? Da hört das Mädchen, dass angeblich Schokoladentäfelchen am Tempelhofer Feld vom Himmel fallen. Kann man das glauben? Nachts begegnet ihr im Traum ein amerikanischer Pilot, der emsig kleine Fallschirme baut und Schokolade daran hängt. Sie schließen Freundschaft. Doch war das alles nur ein Traum? Manchmal werden Träume wahr…
Das Familientheater-Event zur Winterzeit auf dem Tempelhofer Feld, bei freiem Eintritt!
„Als die Schokolade vom Himmel fiel“ erzählt seine Geschichte mit Mitteln des Figuren- und
Objekttheaters, verbunden mit Schauspiel, Gesang und Erzählung. Das Stück ist als
Stationentheater inszeniert. Das Publikum läuft von Ort zu Ort. Jeweils 50 Personen pro Aufführung.
In Begleitung Erwachsener für Kinder ab 5 Jahren. Für Mai 2023 sind weitere 16 Vorstellungen geplant.
Die CCS unterstützte das Theater ANU mit ca. 20% der Produktionskosten.
Foto: Johannes Gärtner
2021 bis 2022 – technisches Update der online-Zeitleiste: With Wings and Roots
With Wings and Roots ist eine Initiative von Medienmacher*innen, Pädagog*innen und Kulturschaffenden in den USA und in Europa. Sie arbeiten zusammen um die Debatten um Migration und Zugehörigkeit durch Storytelling und kritische Geschichte zu verändern. Sie produzieren Filme, Videos, Zeitleisten zu kritischer Migrationsgeschichte, Installationen und Veranstaltungen. Sie bieten Workshops, Curricula und andere Bildungsmaterialien an.
Dank der Unterstützung durch die Stiftung konnte die Bildungs-und Austausch-Plattform https://withwingsandroots.org/ in ihrer zweisprac higen Funktionalität wiederhergestellt sowie inhaltlich und technisch auf den neuesten Stand gebracht werden. Die – teils unsichtbaren, aber ungemein wichtigen – Veränderungen und die Neuprogrammierung ermöglichen nun einen langfristigen und stabilen Betrieb. Das ist wichtig, weil die Website als Basis z.B. für (sprachübergreifende) Webinare und Fortbildungen wieder stärker genutzt, aber auch für Social Media und internationale Austauschprojekte in Zukunft eingesetzt werden soll.
Dezember 2022 – Januar 2023 Audiovisuelle Performance “Rapid Motel”
Nachts, in einer Stadt irgendwo in South Dakota, Jahre nach einer verheerenden Flut. Häuser und Straßen wurden wiederaufgebaut. Wir befinden uns im Motel Rapid, Zimmer 115. Jemand spricht. Nennen wir ihn*sie AD. Äußerst redselig, packt AD eine Story nach der anderen aus, bietet Entertainment. Die Stimmung kippt als sich aus dem Monolog ein Zwiegespräch entspinnt, dessen Untertöne AD so gar nicht in den Kram passen. Mal witzig, mal analytisch navigiert er*sie um sein*ihr eigenes Weltbild herum.
Wer ist diese*r AD? Ist AD auf Durchreise? On vacation? Oder einer dieser Bewohner*innen, die den Neustart verpasst haben, sich permanent im Motel einquartieren, weil für mehr das Geld fehlt? Was wir wissen: AD wartet auf die Rückkehr eines Motelgastes. Und je länger der Aufenthalt, desto mehr Eigenleben entwickelt das Zimmer: Es füllt sich mit Bildern und Klängen, Zeiten überlagern sich, Räume verschwimmen.
Im Zusammenwirken von Schauspiel, musikalischen Field Recordings, dokumentarischen Filmsequenzen und dekonstruierten Soundtracks schält sich der American Dream wie eine Zwiebel und legt dabei die Verwirrung frei, die seine Versprechungen erzeugen.
Rapid Motel ist wie Psychoanalyse, mit dem American Dream auf der Couch.
18. November 2022 Leipzig, 20. November 2022 Berlin, 20. Januar Zürich 2023
Quelle/source: https://alte-muenze-berlin.de/event/rapid-hotel-eine-audiovisuelle-performance/
Foto: © MIRROR MAZE GbR
16. & 18. November 2022 – Internationale Online-Konferenz: “Cyber Attack digital Art and Activism”
Kann digitale und hybride Präsentation die Zukunft der Kunst revolutionieren?
Im letzten Jahrzehnt erweiterten technischen Neuerungen regelmäßig die Ästhetik und Darstellungsweisen in Kunst, Kommunikation und Diskurs weltweit. Die Konferenz zeigte, wie und unter welchen Bedingungen Künstler*innen mit technologischer Innovationen starke, widerstandsfähige Narrative aufbauen und Antworten auf fortschreitende ökonomische, klimatische und politische Krisen finden. „Cyber Attack: Digital Art and Activism“ brachte Künstler*innen, Kurator*innen, Wissenschaftler*innen und Produzent*innen aus Russland, der Ukraine, Belarus und den USA zusammen, um ihre Ansätze zu neuer Kunstproduktion, bestehenden Machtstrukturen und neuen kreativen Antworten auf drängende Fragen unserer Zeit zu teilen.
Die Veranstaltung fand auf Englisch mit deutschen, ukrainischen und russischen Zusammenfassungen und in internationaler Gebärdensprache statt.
“All things under dog, where two things are always true” von Monica Mirabile
Die Berliner interdisziplinäre Plattform Creamcake und Performance Space New York präsentierten Monica Mirabiles “All Things Under Dog” als Teil des diesjährigen 3hd-Festivals “Life, the Universe, and Everything” im HAU Hebbel am Ufer. Bestehend aus Bewegung und immersivem Tanz erforschte das Ensemblestück die Mafia als säkulares Ökosystem. Zusammen mit einem Soundtrack des Musikers Aaron David Ross (ADR) und Musik von Eartheater experimentierten die kollaborierenden Bewegungskünstler*innen Joy Norton, Maxi Hawkeye Canion, Kate Williams, Reed Woolley und Amanda Wallace mit dem, was in sozial kodierten Systemen und im empathischen Austausch passiert.

La Grange High School Besuch in Berlin
„… Ich bin Deutschlehrerin an der La Grange High School in La Grange, Texas. Als Teil unseres laufenden Austauschprogramms mit der Kaiserin-Augusta-Schule in Köln im Rahmen des German American Partnership Program (GAPP) begleiteten wir vom 31. Mai bis zum 24. Juni eine Gruppe von 8 Highschool-Schülern nach Deutschland. La Grange, ist eine kleine Stadt mit 5.000 Einwohnern. Die Reise in die deutsche Hauptstadt mit ihren 4 Millionen Einwohnern war eine augenöffnende Erfahrung auf verschiedenen Ebenen. Insgesamt war die Zeit in Berlin eine positive Erfahrung, die uns weitergebracht hat. Einer der wichtigsten Höhepunkte war, dass wir neue Freunde an der Felix Mendelssohn Bartholdy Schule (FMBS) gefunden haben, wo wir vor zwei verschiedenen 10. Klassen Präsentationen vorstellten. … Wir stellten und beantworteten Fragen Im ersten Block. Im zweiten Block teilten wir sie in kleine Gruppen auf, um die Diskussion auf einer persönlicheren Ebene fortzusetzen. Einige Schüler tauschten sogar Kontaktinformationen aus. …“
Quelle: Aus dem Projektbericht

