Projektanträge
Die nächsten Vorstandssitzungen werden im Juni 2026 und Ende August 2026 stattfinden. Bitte reichen Sie Ihre Anträge für die Vorstandssitzung im August bis spätestens 14. August ein.
Mai 2026 – Auf den Spuren des „Candy Bombers“ – Schokoladenprojekt Berlin / Salt Lake City
Die Gail S. Halvorsen Schule, die nach dem „Candy Bomber“ benannt ist, konnte die Checkpoint Charlie Stiftung bei dem Projekt „Candy Bomber Candy Bar“ unterstützen. Hierbei handelte es sich um einen Schokoladenwettbewerb anlässlich des Jahrestags der Berliner Luftbrücke am 12. Mai. Konzept des Wettbewerbs war es, dass SchülerInnen der GHS sowie eine amerikanische Partnerschule in Salt Lake City Entwürfe für Schokoladentäfelchen und Verpackungen herstellen. Die besten Entwürfe wurden prämiert und tatsächlich von einer Schokoladenfabrik in Utah hergestellt und bei den Gedenkveranstaltungen zur Luftbrücke auf beiden Seiten des Atlantiks ausgeteilt. Initiiert wurde der Kreativwettbewerb durch die Tochter von Gail, Denise Halvorsen. Zusätzliche Programmpunkte des Besuchs der Berliner Schülergruppe waren Einblicke in das amerikanische Schulsystem durch Schulbesuche, ein Besuch des Utah State Capitol, die beeindruckende Natur Utahs und zum Abschluss ein kurzer Aufenthalt in New York City.
Mehr Informationen finden Sie auf der Website der Schule.
Februar 2026 – Jugend dirigiert
Im Rahmen einer Veranstaltung in Berlin, die eine offenere und demokratischere Kommunikation fördern soll, kamen drei Gruppen junger Deutscher und Amerikaner zusammen, um mehr über Demokratie und die Rolle der Musik in der Demokratie zu erfahren.
Die Organisationen „Jugend Dirigiert“, der „Verein Angerscheune e.V.“ und das „Forum Demokratie e.V.“ organisierten die Veranstaltung gemeinsam im Folkloresaal der Stiftung Musikforschung. Die Stiftung Checkpoint Charlie war einer der Sponsoren und nahm ebenfalls an der Veranstaltung teil. 
März 2025 – Plattsburgh High School
Neun amerikanische Schüler der Plattsburgh High School aus dem Bundesstaat New York begannen ihr dreiwöchiges Austauschprogramm in Deutschland mit einem viertägigen Intensivprogramm in Berlin, bei dem sie mehr über die Hauptstadt erfuhren, die im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und während des Kalten Krieges durch die Berliner Mauer geteilt war.
Die Amerikaner, begleitet von den Programmbetreuerinnen Jessica Klimkiewicz und Gabi Rose, werden zwei Wochen bei Gastfamilien in Deutschland verbringen und eine deutsche Oberschule in Rastede, Niedersachsen, besuchen. Deutsche Schüler aus Rastede hatten zuvor Zeit in Plattsburgh verbracht.
Die amerikanischen Schüler, die die 11. und 12. Klasse der Plattsburgh High School besuchen, hoffen, mehr über die Unterschiede zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland zu erfahren – von den Schulen über Essgewohnheiten und Sportprogramme bis hin zu Musik und Bildungsansätzen. In Berlin besuchten die Schüler das Brandenburger Tor, den Reichstag, die US-Botschaft
in Berlin und das Holocaust-Mahnmal.
Juni 2025 – Whitefish Bay High School
12 SchülerInnen der Whitefish Bay High School konnten mit Unterstützung der Checkpoint Charlie Stiftung fünf Tage in Berlin verbringen. Die SchülerInnen lernen seit zwei bis fünf Jahren Deutsch und Ziel der Reise ist es, die deutsche Kultur hautnah zu erleben und die Deutschkenntnisse zu verbessern. Zudem lernen die TeilnehmerInnen mehr über die Geschichte der deutschen Hauptstadt und die wichtige Rolle, die die Vereinigten Staaten während des Kalten Krieges bei der Erhaltung der Freiheit West-Berlins gespielt haben. In Berlin nahmen die SchülerInnen an Führungen durch die Gemäldegalerie, das Deutsches Museum und das Neue Palais in Potsdam teil; weitere Höhepunkte in Berlin waren der Bundestag, das Brandenburger Tor, das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, die Große Hamburger Straße, die Sophienkirche, die Neue Synagoge, die Häckischen Märkte und die East Side Gallery. Die Schüler erfuhren ebenfalls, wie aufmerksam die Deutschen die Politik und die Lage in den Vereinigten Staaten verfolgen, insbesondere in Staaten wie Wisconsin, die als „Swing State“ bei den Präsidentschaftswahlen eine so wichtige Rolle gespielt haben.
November – Dezember 2025 – Black International Cinema Berlin
Das Black International Cinema Berlin 2025 feierte seine 40. Ausgabe. Dieses international anerkannte Festival setzt sich seit der ersten Ausgabe für interkulturellen Dialog, soziale Gerechtigkeit und künstlerische Vielfalt ein. 2025 stand das Festival unter dem Thema „Peace! Now! Always! Please!“ Internationale Verknüpfungen, insbesondere zwischen Europa, Afrika und den USA prägen das Festival. Der transnationale Austausch steht im Vordergrund, und international Verknüpfungen zwischen Europa, Afrika und den USA geben dem Festival einen ganz besonderen Charakter, der historische und aktuelle Bezüge wiederspiegelt. Das Festival fördert die Sichtbarkeit Schwarzer, afrikanischer und diasporischer Perspektiven und weiterer kultureller Stimmen. Es versteht sich nicht nur als Filmreihe, sondern als Plattform für Dialog, Reflexion und Verständigung. Im Rahmen des Festivals werden internationale Filme zu verschiedensten Themen und in verschiedensten Formen präsentiert. Diskussionsrunden, Seminare und Performances runden das Programm ab.
Mehr Informationen finden Sie hier.
November 2024 – German Language School Conference
Die German Language School Conference hielt am 16. November 2024 in New York City ihre 44. Jahrestagung ab, auf der GLSC-Präsidentin Renate Ludanyi und Thilo Klingebiel, der Geschäftsführer des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen (WDA), Grundsatzreden hielten.
Die Konferenz, die 1978 ins Leben gerufen wurde, um die Mitgliedsschulen mit einer zentralen Organisation für Information und Unterstützung zu vernetzen, bot in diesem Jahr zudem 16 Workshops für die 85 Teilnehmer an. Diese kamen aus vielen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten, von der Ostküste bis zur Westküste, sowie aus Kanada, Deutschland und Österreich. Robert Bartz, Schulleiter der John-F.-Kennedy-Schule Berlin, war ebenfalls als Ehrengast bei der Veranstaltung zu Gast.
Die Konferenz brachte Deutschlehrer zusammen, um bewährte Methoden zu diskutieren und Ideen auszutauschen, sich zu vernetzen und voneinander zu lernen.
Die Konferenz wurde teilweise von der Checkpoint Charlie Foundation sowie der Deutschen Schule Brooklyn, dem Deutschen Generalkonsulat in New York und dem Österreichischen Generalkonsulat gesponsert.
Die Workshops behandelten Themen wie neue Technologien zur Verbesserung des Fremdsprachenunterrichts in Grundschulen, die besonderen Herausforderungen des Deutschunterrichts im Kindergarten sowie die Herausforderungen bei der Beurteilung der unterschiedlichen Deutschkenntnisse der Schüler. Die GLSC ist die einzige nationale Organisation, die sich den Bedürfnissen gemeindebasierter Deutschschulen in den Vereinigten Staaten widmet. Die Konferenz dient als wichtiger Katalysator für die Vernetzung sowie als Motivations- und Inspirationsquelle für die Teilnehmer.
Basketball Austausch Berlin-Eugene
Die Checkpoint Charlie Stiftung hat zu einem transatlantischen Austausch zwischen jungen Erwachsenen aus Berlin-Kreuzberg beigetragen, die nach Eugene, Oregon, reisten, um mit Gleichaltrigen Basketball zu spielen und sich über gemeinsame Interessen und Aktivitäten auszutauschen. Ziel war es, den Spielern die Möglichkeit zu geben, die Welt im Zusammenhang mit ihrer Leidenschaft, dem Basketball, zu erkunden. Es war ein großer Erfolg. Die Reise ermöglichte es ihnen, ihren Horizont zu erweitern, und gab ihnen eine Pause von der harten Umgebung in Berlin–Kreuzberg. Die Verbindungen, die mit den Spielern in Eugene geknüpft wurden, sind bleibende Ergebnisse dieser Reise. Einige der Berliner Spieler hoffen sogar, in Zukunft ein Sportstipendium an einer amerikanischen Universität zu erhalten.
Ballona Waachnga Projekt
Das Ballona Waachnga Projekt an der Floating University, das von der Checkpoint Charlie Stiftung unterstützt wurde, bestand aus zwei Arbeiten von Halina Kliem und David Horvitz.
Halina Kliem untersuchte die Verbindungen zwischen den Ballona Wetlands in Los Angeles und der Floating University, einer “natureculture learning site” in Berlin. Ihre Installation umfasste zwei Bildschirme im Freien, die Bilder von Lebenszyklen von Wildblumen, Spinnennetzen, bestäubenden Bienen und Wachstumsphasen von Riffen zeigten. Die Nahaufnahmen ermöglichten einen intimen Blick auf das natürliche Leben in den Feuchtgebieten.
David Horvitz’ Performance umfasste menschliche Stimmen, die die Geräusche des Ballona Creek nachahmten, der sich zum Pazifischen Ozean schlängelt. “A Language Unknown” war also die Transkription der Klänge in das englische Alphabet. Die Aufführung in Berlin verband die Feuchtgebiete von Los Angeles mit den Berliner Feuchtgebieten auf eine einzigartige Weise.
Die Checkpoint Charlie Stiftung freut sich, die beiden Künstler*innen bei diesem Projekt unterstützt zu haben.
Doppeljubiläum 75 Jahre Luftbrücke und 60 Jahre Kennedy-Rede
Mit einem Bürgerfest mit Festakt am 24.06.2023 hat das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg die beiden Jubiläen 75 Jahre Beginn der Luftbrücke und 60 Jahre Kennedy-Rede gewürdigt.
Weit mehr als 1.000 Gäste kamen zum Rathaus Schöneberg. Nach der Begrüßung durch Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann wandten sich der Regierende Bürgermeister von Berlin Kai Wegner, die US-Botschafterin Amy Gutmann und Kennedy-Neffe Timothy Shriver in Grußworten an die Berliner_innen.
Höhepunkt des Festakts war die Übertragung der originalen Kennedy-Rede auf einer Großbildleinwand.
[embedyt] https://www.youtube.com/watch?v=BT1T2J1ZZsI[/embedyt]Quelle: https://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/ueber-den-bezirk/veranstaltungen/artikel.1311924.php
Bildquelle: Pressestelle Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg
Studierende vom Grossmont College (CA) zu Besuch in Berlin
Auch in diesem Jahr durften wir drei Studierende des Grossmont College in San Diego hier in Berlin begrüßen. Zuerst absolvierten sie einen zweiwöchigen Deutsch Sprachkurs an der Neuen Schule und durften dann bei Betrieben, die ihren Interessen entsprachen, zwei Wochen lang hospitieren.
Die Checkpoint Charlie Stiftung hat einige Programmpunkte organisiert, die den Studierenden helfen sollten, Berlin besser kennenzulernen. Zum Beispiel unternahmen wir gemeinsam eine Stadtrundfahrt, eine Tour des Reichstagsgebäudes und ein Mittagessen mit der Präsidentin des Abgeordnetenhauses von Berlin. Außerdem fand ein Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden Europas statt, eine Vorführung der Staatlichen Ballettschule von Berlin und die 60 Jahre Jubiläumsfeier der Kennedy-Rede vor dem Rathaus Schöneberg statt.
Das Foto zeigt die Grossmont-College Gruppe mit einer Lehrerinnengruppe aus den USA im Abgeordnetenhaus mit der Präsidentin des Abgeordnetenhauses, Frau Cornelia Seibeld.
Wir wünschen den drei Studierenden eine gute Heimreise nach Kalifornien!
Foto: Abgeordnetenhaus von Berlin


